einsamkeit

es ist alles da.
der strich auf dem papier,
der still auf vervollständigung drängt.
der spiegel, sein hohles echo,
du du, ich ich.
die finger, meine hände im mund
oder auf der glatten tastatur.
die lange liste.

bett, tisch, tür –
wenn ich sie so sehe,
ist mir nichts sicher,
außer der möglichkeit.

starr ist alles wenn ich nur schaue
und bedeutungslos, wenn ich nur höre.
ich hab alles in der hand,
auch die leeren worte.
und –
sie ist da,
die mich bekümmert,
wenn ich nicht beschäftigt bin.

nichts hätt ich ohne sie
mit dir gemeinsam,
kein auf beantwortung drängendes fragen,
keine sehnsucht, keinen zweifel.

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~ von auseelia - April 28, 2014.

Eine Antwort to “einsamkeit”

  1. Zeilen, die wie aus meiner Seele brechen…

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